Aargauer Kunsthaus

Institutionstyp
Museum
Adresse
Aargauerplatz, 5001 Aarau AG

Informationen

1860 erfolgt die Gründung des Aargauischen Kunstvereins als Sektion des 1806 in Zofingen gegründeten Schweizerischen Kunstvereins. Ein Jahr später wird erstmals die Schweizerische Kunstausstellung des Schweizerischen Kunstvereins in der ehemaligen Postremise in Aarau (an der Stelle des heutigen Kunsthauses) durchgeführt.

Fast 100 Jahre lang verfolgte der Aargauische Kunstverein anschliessend das Ziel, eine Sammlung von Schweizer Kunst aufzubauen, die in einem eigenen Museum gezeigt werden kann. Nach einem Zwischenhalt im 1894 fertiggestellten Gewerbemuseum neben der Kantonsschule war es 1959 endlich so weit: Im Aarauer Regierungsviertel wurde ein für den Verein, den Kanton Aargau, aber auch die Stadt Aarau wegweisender Museumsbau von Loepfe, Hänni und Haenggli realisiert.

1962 wird die Zusammenarbeit zwischen Kunstverein und Kanton wird vertraglich geregelt: Das Aargauer Kunsthaus ist Eigentum des Staates. Der Staat sorgt auf seine Kosten für dessen Verwaltung und Unterhalt. Der Kunstverein deponiert als Gegenleistung seine Sammlung im Kunsthaus und betreut deren Ausbau und das Ausstellungswesen.

Über die Jahre wächst die Sammlung dank Ankäufen, Schenkungen und Legaten und es wird klar, dass das Kunsthaus dringend erweitert werden muss. 2003 wird der Erweiterungsbau von Herzog & de Meuron in Zusammenarbeit mit Rémy Zaugg eröffnet. Dieser erlaubte es, die über die Jahrzehnte gewachsene Sammlung permanent auszustellen.

Seither zeigt das Aargauer Kunsthaus regelmässig Einzel- und Gruppenausstellungen zu aktuellen und gesellschaftlichen Themen, die auch unsere eigene Rolle als Museum hinterfragen. Immer jedoch stehen das Erleben der Kreativität und die Auseinandersetzung mit der Kunst im Vordergrund.
(Text: Aargauer Kunsthaus)

Durchgeführte Ausstellungen

Orte

Aargauer Kunsthaus (Institution)

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