Margrit Baumann

*24.01.1929 Baar ZG – †04.07.2026 Bern BE

Namensvarianten
Margrit Baumann, 1955 -
Margrit Bäumlin, 1929 - 1955
Tätigkeit(en)
Fotografin
Bildgattung(en)
Personen,
Reportage,
Presse
Arbeitsorte
Hinterkappelen BE, 1960 –
Bern BE

Biografie

Margrit Baumann absolvierte von 1945 bis 1948 die Lehre zur Fotografin bei Josef Räber in Zug und Stöckli in Winterthur und besuchte die Fotoklasse bei Hans Finsler in Zürich. Sie arbeitete danach bis 1953 für Photopress in Zürich und Bern. Nach 1953 war sie als freie Fotografin tätig und verwirklichte zahlreiche Reportagen, insbesondere über Menschen am Rand der Gesellschaft, so beispielsweise über ein Berner Frauenheim, die Strafanstalt Hindelbank, das Kinderdorf Pestalozzi oder das Leben von Bergbauern. In dieser Zeit lernte sie Ernst Baumann kennen, mit dem sie auch zusammenarbeitete und den sie 1955 heiratete. Das Paar realisierte zahlreiche Reportagen im In- und Ausland, so beispielsweise in Italien, Jugoslawien, Griechenland, der Türkei und Syrien. Von 1957 bis 1959 bereisten Margrit und Ernst Baumann Lateinamerika entlang der «Panamericana» in einem VW-Bus, den sie als Arbeits- und Wohnmobil eingerichtet hatten. Sie fotografierten und schrieben zahlreiche Reportagen, die unter anderem in der «Sie und Er», der «NZZ» oder im «Brückenbauer» erschienen. Ab 1960 waren Margrit und Ernst Baumann wieder in der Schweiz tätig. Ab 1983 arbeitete Margrit Baumann unter anderem mit den Journalistinnen Maja Spiess und Marie-Louise Zimmermann zusammen.

Umfeld

Lehre bei Josef Räber (Zug ZG, 1945 – 1948) und Stöckli.
Ausbildung bei Hans Finsler.

Zusammenarbeit mit Ernst Baumann (1953 – 1984).
Mitarbeiterin von Arnold Hagenbach und Photopress Bern.

Mitglied Schweizerischer Berufsfotografen Verband (SBf) (1983).

Verheiratet mit Ernst Baumann.

1960, Eidgenössisches Stipendium für angewandte Kunst.

Literatur, Quellen & Weblinks

Orte

Margrit Baumann (Personen)

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