Otto Rietmann

*06.08.1856 St. Gallen SG †19.10.1942 St. Gallen SG

Lieu(x) d'origine
St. Gallen SG
Variantes de nom
Otto Rietmann-Güpfert
Activité(s)
Fotograf,
Atelierfotograf
Catégorie(s) d'image
Personen,
Porträt,
Architektur,
Ortsbild,
Industrie,
Verkehr,
Gewerbe
Autres activités
Konditor, Fotograf
Lieu(x) de travail
St. Gallen SG 1885 – ~1923
Einzelporträt aus der Porträtserie des Schweizer Photographen Vereins 1894-1940
Einzelporträt aus der Porträtserie des Schweizer Photographen Vereins 1894-1940

Biographie

Fotografenausbildung bei L. Aïllau (vermutlich Louis Aillaud) in Albi (Tarn).
Unterrichtete Julius Burch.
Lehrmeister von Oskar Rietmann.
Vorgänger von Oskar Rietmann und Constance Rietmann-Haak.
Gründungsmitglied Schweizerischer Photographen Verein (SPhV) (1886–1921, Präsident Sektion Ostschweiz, Ehrenmitglied 1922–1942).

Vater von Oskar Rietmann und Schwiegervater von Constance Rietmann-Haak.

Der aus einer St. Galler Metzgerfamilie stammende Otto Rietmann erlernte zuerst den Beruf des Konditors. Seine Lehr- und Wanderjahre führten ihn unter anderem nach Frankreich, wo er zu seinem späteren Beruf fand. Er erlernte das Fotografenhandwerk beim Maler und Fotografen L. Aïllau im südfranzösischen Albi (1879–1881) und bildete sich in den darauf folgenden Wanderjahren bei verschiedenen Fotografen weiter. 1885 gründete er in St. Gallen ein eigenes Atelier.
1905 begegnete er erstmals Rudolf Steiner, den er in der Folge regelmässig in seinem Atelier sowie auf Vortragszyklen in Dornach, Stuttgart, Paris und München fotografierte. Otto Rietmann dokumentierte zudem den ersten Goetheanum-Bau in Dornach.
Neben seiner Tätigkeit als Fotograf engagierte sich Otto Rietmann in zahlreichen Bereichen des öffentlichen Lebens sowie in der anthroposophischen Bewegung. So war er der Gründer des Ekkehard-Zweigs, einer anthroposophischen Regionalgruppierung in St. Gallen. Weiter sass er seit der Gründung der Anthroposophischen Gesellschaft in der Schweiz 1922 mit im Vorstand sowie im Verwaltungsrat der Internationalen Laboratorien (Weleda).
Das Atelier führten ab 1923 sein Sohn Oskar Rietmann und die Schwiegertochter Constance Rietmann-Haak weiter.

Littérature & sources

Lieux