Peter Ammon

*12.05.1924 Luzern LU

Tätigkeit(en)
Fotograf:in,
Werkfotograf:in
Bildgattung(en)
Personen,
Porträt,
Landschaft,
Sachaufnahme,
Reportage,
Architektur,
Ortsbild,
Presse,
Industrie,
Natur,
Firmenporträt,
Reise
Weitere Tätigkeit(en)
Buchbinder, Fotograf
Arbeitsort(e)
Luzern LU 1946 – ~1990
Ligornetto TI ~1973 –

Biografie

Lehre bei Franz Schneider.
Lehrmeister von Hans Eggermann, Betty Elisabeth Weber, Theres Bütler, Ruth Vögtlin und weiteren.
Mitarbeiter von Franz Schneider.
Ehegatte von Margrit Ammon, Vater von Emanuel Ammon, Grossvater von Gabriel Ammon.
Mitglied von Aura Foto Film Verlag GmbH und Schweizerischer Photographen Verband (SPhV) (ab 1950).

Peter Ammon, in Luzern geboren und aufgewachsen, trat mit 15 Jahren in eine Buchbinderlehre ein und begann anschliessend seine Fotografenlehre bei Franz Schneider. Als dieser 1945 wegen Krankheit ausfiel, führte er das Atelier selbständig. Die folgenden Jahre arbeitete er als Industriefotograf bei der Von Roll, bis er 1952 am Hirschenplatz in Luzern ein eigenes Atelier eröffnete. Gegen 1950 begann er mit der Dokumentation des Volkslebens in Farbbildern und von Kunstdenkmälern. Ab 1959 unterrichtete er sieben Jahre als Aushilfslehrer an der Luzerner Gewerbeschule. Er fotografierte für das Kunstmuseum Luzern, für Theater und unternahm eine Expedition nach Peru.
1966 eröffnete Peter Ammon ein neues Atelier am Hirschengraben. Bis 1973 war er vor allem für Architekten und in der Werbung beschäftigt, zog dann aber nach Ligornetto im Tessin, wo er ein Porträt-Studio gekauft hatte. Ein solches eröffnete er bei der Rückkehr 1980 nach Luzern an der Moosmattstrasse.
1994 liess sich Peter Ammon in St. Julien de Peyrolas, Frankreich, nieder. Seither unternimmt er ausgedehnte Reisen in die verschiedensten Länder rund um den Erdball.

In seinem Fotogeschäft in Luzern führte Peter Ammon eine vielfältige Bandbreite an Aufträgen aus. Hochzeits- und Klassenfotos gehörten ebenso dazu wie Pass- oder Industrieaufnahmen. Daneben arbeitete er als Reporter für Magazine im In- und Ausland, u.a. auch für die «Schweizer Familie».
Herausragend ist die Dokumentation über das Leben in den Bergen, mit der er gegen 1950 begann und die ihn während zehn Jahren beschäftigte. Für die Fotoserie besuchte er Täler in den Regionen Wallis, Tessin und Graubünden und hielt das alltägliche Leben der Bergbevölkerung fest.

Literatur & Quellen

Orte