Michael Wolgensinger

*17.09.1913 Zürich ZH †09.01.1990 Zürich ZH

Heimatort(e)
Mosnang SG
Tätigkeit(en)
Fotograf:in
Bildgattung(en)
Sachaufnahme,
Architektur,
Werbung,
Industrie,
Film,
Dokumentation,
Theater
Arbeitsort(e)
Zürich ZH ~1938 –

Biografie

Lehre bei Johannes Meiner (1932–1935), Hospitant (1934/35) und Assistent (1935–1937) bei Hans Finsler.
Lehrmeister von Robert Frank, Friedrich Engesser, Peter Forster, Christian Herdeg und Karin Vonow. Praktikumsort von Barbara Hausammann.
Zusammenarbeit mit Luzzi Wolgensinger-Herzog (ab 1935).
Arbeitgeber von Priska Clerc-Gross.
Mitglied Schweizerischer Photographen Verband (SPhV) (1938–1947) und Schweizerischer Werkbund (SWB) (ab 1938).
Verheiratet mit Luzzi Wolgensinger-Herzog.

Michael Wolgensinger wuchs in Zürich auf und besuchte die Handelsschule in Neuchâtel. Von 1932 bis 1935 absolvierte er die Fotografenlehre bei Johannes Meiner in Zürich und war Hospitant (1934/35) an der Fotofachklasse der Kunstgewerbeschule Zürich bei Hans Finsler. Von 1935 bis 1937 arbeitete Michael Wolgensinger als Assistent für Hans Finsler. Er gründete zudem 1936 ein eigenes Atelier am Unteren Mühlesteg, gemeinsam mit Luzzi Herzog, die er an der Kunstgewerbeschule kennengelernt hatte. 1937 reiste er für die «Neue Zürcher Zeitung» an die Weltausstellung in Paris. 1938 trat er in den Schweizerischen Werkbund ein und arbeitete als Standfotograf für den Film «Füsilier Wipf». 1939 war er Mitarbeiter des Fotodienstes der Schweizerischen Landesausstellung in Zürich und reiste im Anschluss für ein Buchprojekt nach Finnland. Im selben Jahr heiratete er Luzzi Herzog. 1943 kam die gemeinsame Tochter Carola zur Welt.
1940 drehte Michael Wolgensinger seinen ersten Film, «Gottfried Keller». 1942 zog er mit seinem Atelier an die Falkenstrasse. 1946 an den Zeltweg. Er arbeitete vermehrt als Sachfotograf und Werbegestalter. In den 1950er Jahren drehte er den Film «Metamorphosen» (1953) und reiste für eigene Buchprojekte nach Italien, Spanien, Thailand, Nepal und Indien. Er intensivierte sein Filmschaffen und war vor allem in der Theater-, Architektur- und Industriefotografie tätig.

1953, Biennale Venedig, Preis.
1965, Stadt Zürich, Filmpreis für «Schleifen».
1968, Internationales Film/TV-Festival, New York, Medaille.

Literatur & Quellen

Orte