Johann Gottfried König

*28.11.1878 Thun BE †01.07.1967 Solothurn SO

Heimatort(e)
Bottenwil AG
Namensvarianten
Hans König
Hans König-Marti
Tätigkeit(en)
Fotograf:in,
Fotohaus
Bildgattung(en)
Personen,
Porträt,
Sachaufnahme,
Architektur,
Ortsbild,
Industrie,
Militär
Arbeitsort(e)
Thun BE ~1894 – ~1897
Basel BS ~1898 –
St. Blasien DEU
Naumburg DEU
Wien AUT

Biografie

Lehre bei Jean Kölla.
Mitarbeiter von Camille Ruf und Jakob Deppeler.
Nachfolger von Jean Kölla.
Vorgänger von Ernst Meier (in Thun) und Hermann Oskar König (in Solothurn).
Lehrmeister von Hans König und Hermann Oskar König.
Mitglied Schweizerischer Photographen Verein (SPhV) (1907-1933).
Mitglied der Fotografenfamilie König. Verheiratet mit Lina Marti (1871–1932). Vater von Hans König, Hermann Oskar König und Max König (*1910, Diplomat).

Johann (Hans) Gottfried König absolvierte die Ausbildung bei Jean Kölla in Thun und ging danach auf Wanderschaft. Zunächst arbeitete er in Basel bei Camille Ruf als Kopierer, danach ging er nach Deutschland, wo er in St. Blasien im Schwarzwald sowie in Naumburg arbeitete. Er kehrte dann über Wien, wo er bei einem Hoffotografen tätig war, in die Schweiz zurück. Sein erster Arbeitsort war in Solothurn bei Jakob Deppeler. 1905 heiratete er Lina Marti. Ebenfalls um 1905 kehrte er nach Thun zurück, weil er die Gelegenheit bekam, das Atelier von Jean Kölla in Miete zu übernehmen. Gerne hätte Hans König das Haus mit dem Atelier gekauft, konnte sich aber nicht gegen seinen Konkurrenten Ernst Meier durchsetzen, der das Haus am Ende erwarb. Hans König kehrte 1915 nach Solothurn zurück, wo er zunächst in seiner Wohnung ein behelfsmässiges Labor einrichtete, bevor er 1917 im kurz zuvor umgebauten Vigier-Haus am Kronenplatz ein neues Atelier eröffnete. Das Atelier am Kronenplatz wurde 1936 von seinem Sohn Hermann übernommen. Hans König betrieb jedoch noch bis in die 1940er Jahre ein Fotogeschäft im Centralhof an der Bielstrasse in Solothurn.

Literatur & Quellen

Orte