Henri-Paul Boissonnas

*25.06.1894 Genf GE – †06.08.1966 Zürich ZH

Heimatort(e)
Genève GE
Tätigkeit(en)
Fotograf
Bildgattung(en)
Personen,
Landschaft,
Reportage,
Presse,
Militär,
Natur,
Archäologie,
Reise
Weitere Tätigkeit(en)
Kunstrestaurator, Maler
Arbeitsorte
Zürich ZH, ~1934 –
Genf GE

Biografie

Der dritte Sohn von Augusta und Fred Boissonnas, Henri-Paul Boissonnas, wurde an der Ecole des beaux-arts von Genf ausgebildet, deren Leiter Daniel Baud-Bovy war. Henri-Paul Boissonnas folgte seinem Vater 1919 nach Thrakien und nach Saloniki, wo er als Zeichner-Vermesser und als Hilfsfotograf arbeitete. Im April 1921 wurde er mit dem Schweizer Oberst und Militärhistoriker Fernand Feyler nach Kleinasien geschickt, um aus dem griechisch-türkischen Krieg für das «Journal de Genève» sowie für einige deutsche Zeitschriften und die griechische Regierung Bericht zu erstatten. Als 1924 sein Bruder Edmond-Edouard starb, übernahm Henri-Paul die Leitung im Genfer Fotoatelier der Familie bis 1927 und wurde dann von seinem Bruder Paul abgelöst.
Ausgestattet mit einer grossen Affinität für Farbe, war für Henri-Paul Boissonnas die Arbeit mit der auf Schwarz und Weiss beschränkten Fotografie unbefriedigend. Er wandte sich der Malerei und der Restaurierung zu, angeregt von seiner Frau Valentine Baud-Bovy, der Tochter von Daniel Baud-Bovy erfolgte, die alte Grafiken restaurierte. Zuerst in Genf, dann ab 1934 in Zürich spezialisierte sich Henri-Paul auf Restaurierungen und beschäftigte sich insbesondere von 1939 bis 1941 mit der Decke der karolingischen Kirche Zillis. Bei dieser Gelegenheit machte sein Bruder Paul Aufnahmen des Monuments.

Umfeld

Nachfolger von Edmond-Edouard Boissonnas.
Vorgänger von Paul Boissonnas.
Mitglied der Fotografenfamilie Boissonnas.
Sohn von Fred Boissonnas.
Bruder von Edmond-Edouard Boissonnas und von Paul Boissonnas.
Enkel von Henri-Antoine Boissonnas.

Literatur, Quellen & Weblinks

Orte

Henri-Paul Boissonnas (Personen)

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